Breeny Collins
Contemporary feminist artist
Zeitgenössische Künstlerin aus Berlin
Ich bin Breeny Collins, zeitgenössische Künstlerin aus Berlin. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung des weiblichen Körpers sowie mit Fragen von Identität, Selbstbestimmung und Körperbildern. Dabei setze ich mich insbesondere mit der Gleichberechtigung, der Objektifizierung und Sexualisierung weiblicher Körper und mit der Frage auseinander, wie Frauen gesehen, bewertet und wahrgenommen werden. Persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Strukturen und der Bewertung von Frauen fließen in diese künstlerische Auseinandersetzung ein.
Meine Arbeiten hinterfragen traditionelle Darstellungen des weiblichen Körpers. Statt ihn als passives Objekt fremder Betrachtung zu zeigen, stelle ich ihn als selbstbestimmtes Subjekt und kreatives Ausdrucksmittel in den Mittelpunkt. Der Körper wird dabei nicht zum Gegenstand von Scham oder Bewertung, sondern zu einem bewussten Werkzeug künstlerischer Gestaltung. So entstehen Arbeiten, die etablierte Vorstellungen von Schönheit, Geschlecht und Körperwahrnehmung hinterfragen und neue Perspektiven eröffnen.
Ein zentrales Merkmal meiner Kunst ist die Verbindung von gegenständlicher Acrylmalerei mit einer von mir selbst entwickelten Körperabdruck-Technik. Dabei nutze ich meinen eigenen Körper als künstlerisches Medium und integriere Abdrücke meiner Brust und Vulva in meine Werke. Die ursprünglich körperbezogenen Formen werden dabei zu eigenständigen gestalterischen Elementen und erhalten innerhalb des jeweiligen Motivs eine neue Bedeutung.
Meine Werke entstehen in einem aufwendigen Prozess aus präziser Acrylmalerei, Farbkomposition und Abdrucktechnik. Detailreiche, nahezu fotorealistische Darstellungen treffen auf intensive Farben und die unmittelbare Präsenz körperlicher Strukturen. Diese Verbindung schafft Arbeiten, die auf den ersten Blick visuell zugänglich wirken und bei genauerer Betrachtung eine zusätzliche inhaltliche Ebene eröffnen.
Mit meiner Kunst möchte ich dazu anregen, den weiblichen Körper differenzierter und jenseits festgelegter gesellschaftlicher Zuschreibungen zu betrachten. Meine Arbeiten verstehen sich als Einladung zum Dialog über Selbstbestimmung, Körperwahrnehmung und die Art und Weise, wie Frauen und ihre Körper in unserer Gesellschaft betrachtet werden.